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Wandern zur Probe
Jeder sagt es: Wenn Du Dir neue Wanderschuhe kaufst, sollst Du die vor der Wanderung einlaufen. Ich war nicht sicher, ob es reicht, die neuen Schuhe im Büro ein paar Tage zu tragen oder ob mehr Aktivitäten nötig sind. Jetzt weiß ich es: Büro reicht nicht.
Schon bei einem halbstündigen Spaziergang vom Mittagessen zum Arbeitsplatz hatte ich eine heiße Ferse. Nachdem ich den Weg ins Büro morgens zu Fuß angetreten hatte (rund 19 km), war eine fette Blase daraus geworden und gleich aufgegangen.
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Weserradweg am Stück
Mit den Kindern will ich an der Weser entlang radeln. Die Idee ist, von Hannoversch Münden nach Hameln zu fahren. Vom Ziel ist man schnell daheim, zum Startpunkt dauert es dafür etwas länger. Die Strecke ist rund 140 km lang. Sollte sich in drei bis vier Etappen machen lassen.
Um einen Eindruck von der Strecke zu bekommen und das zweimalige Umsteigen nicht mit drei Kindern, vier Fahrrädern und einem Anhänger auszuprobieren, liegt die Idee nahe, die Strecke einmal ohne Kinder in einem Rutsch zu fahren.
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Ab nach Hause: Mietwagenflaute in Bad Tölz
Nach einem späten Frühstück beraten wir, ob wir weiterfahren oder angesichts der Wetterverhältnisse lieber die Rückreise antreten. Am Himmel türmen sich schon wieder Wolkenberge. Für die kommenden Orte auf unserer Reiseroute wie Traunstein wird Regen angesagt. Nach und nach reift die Entscheidung, dass es reicht.
Die Sonne macht sich weiter rar
Als wir beginnen einem Mietwagen hinterherzutelefonieren, wird schnell klar, dass wir in Bad Tölz keine Chance haben. Wir fragen bei Sixt, Avis und Europcar an.
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Vom Bodensee nach Bad Tölz
Warmes Wasser gab es in der Privatunterkunft nicht, aber immerhin ein Frühstücksei. Wir brechen der Vermieterin zuliebe früh auf und alles spricht dafür, dass ein niederschlagsarmer Tag vor uns liegt. Und tatsächlich reißt der Himmel auf, kaum sitzen wir auf dem Rad. Nach einem kurzen Tankstopp geht es auf eine eher wieder bergige Etappe.
Erstmals zeigen sich wieder Berge. Manchmal kann man erahnen, dass die Berge nicht nur mit Bäumen bestanden sind: Es zeigt sich ein wenig Fels.
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Vom Bodensee zum Königssee: Ende des Internets
Nach einem brauchbaren Frühstück starten wir in den Regen und die Wirtsfamilie der Brauereigaststätte in den Ruhetag. Der Radweg führt diesmal oft an Straßen entlang. Es geht mal rauf, mal runter. Wenn der Nieselregen mal nachlässt, merken wir es fast nicht mehr. Immerhin ist es wärmer, sodass lange Hose und Regenhose in meinen Taschen bleiben.
Die Berge verstecken sich nach wie vor. Der Verkehr hält sich in Grenzen. Auf einer kleinen Straße müssen wir Slalom um die Kühe herum fahren, die dort allein unterwegs sind.
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Vom Bodensee zum Königssee: Bierpause
Bei stetigem Regen von allen Seiten haben wir es bis in das südlichste Brauereidorf Deutschlands geschafft, nach Rettenberg. Bis zum Mittagsschlaf haben wir schon zwei Brauereigasthöfe besucht. Der Ort kam ganz gelegen, denn heute ist es nicht nur nass, sondern dazu auch noch kalt. Für eine Brauereibesichtigung sind wir leider zu spät angereist. Die hätte um 10:30 Uhr begonnen.
Unterwegs gab es heftige Umgebungsfeuchte. Die Regenjacke suppt durch. Mir ist trotz Regenjacke, Pulli und T-Shirt kühl.
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Vom Bodensee zum Königssee: Steil bergauf
In Lindau sah man es am Horizont und auf dem Regenradar, aber wir sind trotzdem losgefahren. Unterwegs gab es dann reichlich Wasser, teilweise gefroren. Einzelne Bergspitzen waren sogar weiß, wenn sie denn überhaupt zu sehen waren. Morgen soll die Schneefallgrenze auf 400 Meter sinken, scherzte der Wirt …
Die Anreise mit dem kleinen Peugot hat wunderbar geklappt. Kein Stau und Harald hat Spaß mal wieder am Steuer zu sitzen. Die Räder haben wir festgezurrt.
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Längs der Leine
Nachdem ich letztes Jahr Pfingstsonnabend das erste Mal mit dem Rad von Burgdorf nach Göttingen gefahren war, lockten dieses Jahr schon die ersten sonnigen Tage Anfang April: Am 3.4. hatte es am Nachmittag schon rund 20 Grad. Dieses Mal bin ich nicht mit dem Mountainbike, sondern mit dem Reiserad aufgebrochen.
Nach anfänglichen Überlegungen die Strecke gegenüber dem letzen Mal zu variieren, etwa Hildesheim östlich zu passieren oder ab Sarstedt den ganzen Leineradweg zu nehmen, bin ich doch den gleichen Weg wie im letzten Jahr gefahren, diesmal allerdings mit GPS-Tracker.
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Radtourhelfer
Wenn man mal eine fast 150 km lange Radtour in mühsamer Kleinarbeit für ein Radtourenportal nachgezeichnet hat, dann bricht man das nächste mal nicht ohne technische Hilfsmittel dazu auf. Auf dem Weg an der Elbe lang haben sich zwei Gadgets bewährt und am Rande habe ich interessante Werkzeuge aufgetan, die bei der Auswertung der Daten geholfen haben.
Die in den einzelnen Tagebucheinträgen per Google-Maps gezeigten Tracks hat ein GPS-Logger von Holux aufgezeichnet (M-241), der gleichzeitig auch als Bluetooth-GPS-Maus arbeiten kann.
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Elberadweg: Ein Fazit
Ich könnte morgen wieder starten, aber die Erholung tut auch gut. Viele Dinge, für die unterwegs keine Zeit war, konnte ich jetzt in Ruhe nachlesen und recherchieren und schließlich aus den Notizen, die ich unterwegs in mein Web-Pad getackert hatte, und aus den noch frischen Erinnerungen die zurückliegenden Tagebucheinträge formulieren. Der erste Ritt auf dem Mountain-Bike zum Bäcker war etwas gefährlich: Der Lenker schlackerte, weil das Gepäck fehlte, und schon nach wenigen Metern fuhr ich im längsten Gang.